Selbsthilfe

Selbsthilfegruppen

sind Gesprächskreise einer überschaubaren Anzahl von Personen,

  • arbeiten selbstbestimmt, d.h. die Inhalte und Arbeitsweisen der Gruppe werden von den Mitgliedern bestimmt
  • verlangen von ihren Mitgliedern eine aktive und kontinuierliche Mitarbeit
  • werden in der Regel nicht von professionellen Helfern geleitet
  • treffen sich regelmäßig zu festgelegten Terminen (z.B. wöchentlich, 14-tägig oder einmal im Monat)

In gemeinsamen Gesprächen bei den regelmäßigen Gruppentreffen

  • erfahren die Einzelnen Entlastung und Unterstützung durch die anderen Mitglieder und
  • sehen sie, dass sie mit ihrem Problem nicht allein sind
  • lernen sie, ihre Schwierigkeiten zu erkennen, mit ihnen umzugehen bzw. sie zu bewältigen
  • im Mittelpunkt der Gruppenarbeit steht der gemeinsame Erfahrungs- und Informationsaustausch

In gesundheits- bzw. krankheitsbezogenen Selbsthilfegruppen informieren sich die Mitglieder gegenseitig, z.B. über
Behandlungsmöglichkeiten ihrer Erkrankung, Medikamente und Nebenwirkungen oder auch zu Fragen des Schwerbehindertenrechts
oder der Pflege- und Krankenversicherung.

Selbsthilfegruppen sind freiwillige Zusammenschlüsse von Menschen, deren Aktivitäten sich in erster Linie an den Wünschen und
Bedürfnissen der Gruppenmitglieder orientieren. Im Mittelpunkt steht die Bewältigung des gemeinsamen Problems in der Gruppe.
Obwohl diese Unterstützung eine eher nach innen orientierte Hilfe ist, helfen sich die Mitglieder damit nicht nur selbst,
sondern im Austausch auch gegenseitig den anderen.



Quelle:
Was ist Selbsthilfe?: Sekis (sekis-berlin.de)

 

Die Karte zeigt die in Selbsthilfegruppen Glaukom in Deutschland:

BvGS_Karte_SHGs_20220920

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